An Interview with author Jane S. Wonda: dark romance, publishing and new releases
(Find the English translation below)
Unsere Journalistin Mäx traf bei der "Wedding Dreams - Release Party“ im Heidelberger Palais Prinz Carl die Bestseller-Autorin Jane S. Wonda. An einem Abend voller Eleganz, Abendkleidern und tollen Lesungen fanden wir die Autorin um mit ihr über den neuen PureBelle Verlag, ihre Bücher, das Dark Romance-Genre sowie über das neue Buch „Kiss the Right Bride“ von Daniela Hartig zu sprechen.
Schau dir dazu gerne das ganze Video auf unseren Social-Media-Kanälen an.
Mäx: Wir sind hier mit Jane S. Wonda und heute reden wir ein bisschen über Ihren Beruf, die Verlage und die heutige Veranstaltung.
Du hast heute den PureBelle Verlag vorgestellt. Wie kam es denn dazu, dass der Verlag gegründet wurde? Was macht den neuen Verlag anders und warum ist er in das WondaVersum eingegliedert?
Jane: Wir hatten ja vor einem Jahr die Idee zu Black Edition, also dem Dark Romance
Label für andere Autoren, und dann kam natürlich auch die Frage auf, was machen wir denn mit allen, die sich bewerben, die vielleicht ein bisschen leichtere Storys oder Liebesromane an sich schreiben. Und da wusste man schon, es gibt einfach sehr, sehr viele, die so einen Verlag suchen wie Black Edition, aber eben auch seichtere, also halt auch spannende, aber natürlich nicht so dunkle Literatur schreiben. Und deswegen haben wir gesagt, okay, wir brauchen noch ein Label für eben diese Romane.
Aber der Hauptgedanke war auch die Romane meiner verstorbenen besten Freundin
(Daniela Hartig) zu veröffentlichen. Sie hat sozusagen jetzt auch hier das Release Event ihrer Reihe, weil das ist, denke ich, auch eine sehr königliche Reihe und ein guter Auftakt. Und dadurch, dass man jetzt schwer, sage ich mal, ihre Manuskripte an einen
Großverlag oder sowas verkaufen könnte, weil natürlich die sagen: „Die gibt es ja nicht
mehr, die Autorin.“, „Wer ist das?“, „Was sollen wir damit?“ so ungefähr, da habe ich halt gesagt, gut, das muss halt einfach zusammengebracht werden, sodass man das einerseits als Erbe vortragen kann, aber auch andere Autoren natürlich auch davon profitieren können.
Mäx: Ja, hört sich auch sehr wichtig an. Richtig cool, dass ihr das gemacht habt.
Wie du auch schon erwähnt hast, das Buch Kiss the Right Bride von deiner
verstorbenen Freundin Daniela Hartig feiert hier heute Release. Wie würdest du das Buch in drei Wörtern beschreiben, wenn du es müsstest?
Jane: Na ja, ich bin ja, was das angeht, Autorin und sehr kritisch. Und ich finde, in drei
Wörtern...
Mäx: Es können auch drei Sätze sein.
Jane: Ja, es ist schwierig, weil es ist wahnsinnig gut geschrieben und das sind ja
schon mal drei Wörter. Und es ist humorvoll und es bringt einfach alles mit, was eine
gute Liebesroman Komödie mitbringen sollte.
Mäx: Ja, wir freuen uns auf jeden Fall auf das Buch! Das Cover sieht super aus, eben richtig schön gemacht, wie auch die ganzen anderen Bücher.
Vielleicht auch dazu, was ist dein UNSEEN Essential in dem kreativen Prozess?
Also hast du erst so ein Bild vor Augen wie bei den Charakteren oder wie gehst du da so rein?
Jane: Das ist eine gute Frage. Ich glaube, dass man das gar nicht so genau definieren kann wie man anfängt oder was vielleicht so Sachen sind die immer wieder auftauchen. Irgendwann ist man in der Story so drin und dann schreibt man halt einfach. Dabei entstehen Dinge, die vielleicht nicht jedem bekannt sind, aber trotzdem immer wieder vorkommen. Ich glaube, das ist so unterschiedlich, wo man die Inspiration herbekommt, wie man es dann auch weiterentwickelt und mit welcher Geschwindigkeit, das sind alles ganz, ganz viele verschiedene Varianten, die man immer mal wieder pro Buchprojekt neu entdeckt.
Mäx: Hast du irgendwas, das dich immer begleitet, vielleicht auf deinem Schreibtisch oder irgendwas?
Jane: Nein, aber ich schreibe 80% meiner Bücher über das iPad, das ist auf jeden Fall "unseen". Obwohl man das natürlich nicht erwartet. Man denkt eher, dass man nicht darauf schreiben kann, aber tatsächlich ist es [mit dem iPad] viel einfacher, weil ich so flexibler bin. Ich schreibe über 90 Stunden in der Woche, und so ist es vor allem auch bequem und nicht eben nur diese Arbeitshaltung am Schreibtisch, wo ich denke: „Oh ich arbeite jetzt“.
Mäx: Voll interessant, das hätte ich jetzt auch nicht gedacht.
Was ist denn dein Lieblings-Dark-Romance-Villain? Er kann aus deinen oder aus anderen Büchern kommen.
Jane: Also aus meinen Büchern ist das immer der Aktuellste - das ist immer so. Das
ist dann gerade Jaxon aus den Kings. Aus anderen Büchern ist es ein bisschen schwierig, weil es gibt natürlich gar nicht so viel Dark-Romance. Also auch in Filmen, wir haben zwar eben oft einen Villain, aber die sind dann meistens doch sehr böse. Ich finde Loki ist natürlich ein ganz tolles Beispiel. Der ist schon sehr cool, aber er hat auch seine Momente, wo man so denkt - okay, das haben die extra gemacht, damit er eben nicht zu cool ist und das finde ich nicht so toll. Ansonsten vielleicht das Biest aus die Schöne und das Biest.
Mäx: Ja, das ist der Klassiker.
Jane: Ja, das ist doch ein schöner Villain.
Und vielleicht hast du einen Tipp, du bist ja auch eine junge Autorin, für Leute, die jetzt selbst anfangen wollen zu Schreiben oder auch zu Veröffentlichen. Hast du da irgendeinen Geheimtipp?
Jane: Ja, also kein Geheimtipp. Ich sage es immer wieder: einfach schreiben, einfach machen. Denn viele stocken doch sehr schnell. Also sie haben vielleicht ihr erstes Buch fertig geschrieben und versuchen, das dann in den Verlag zu bringen und Publik zu machen. Und meistens ist das erste Buch einfach nicht so stark. Man darf sich da gar nicht so selbst überschätzen. Man sollte einfach weiterschreiben und das so als Nebenprozess sehen, dieses Buch verkaufen. Das Schreiben sollte man wirklich für sich als das, worum es eigentlich auch geht, sehen. Ich will die Geschichte für mich selbst eigentlich als Unterhaltung erzählen. Und zufällig gibt es nur noch andere, die das lesen. Und gerade wenn man anfängt, sollte man mit dieser Einstellung rein, sonst hat man ganz schnell das Gefühl, dass man für andere schreibt und dann läuft das nicht weiter.
Du hast deine Bücher anfänglich auch selbst herausgegeben und publiziert und das ist natürlich nicht ganz so leicht. Hast du da vielleicht Erfahrungen, die du teilen kannst? Wie hast du das gemacht, dass du dann in den Markt doch super erfolgreich eingestiegen bist?
Jane: Also früher war das ja einfach rein auf Amazon basiert. Das heißt, wir haben über Amazon E-Books geschrieben mit Print-on-Demand. Das ist heutzutage nicht mehr so. Man kann das schon machen, das funktioniert auch noch, aber heutzutage ist es nicht mehr so leicht, damit durchzustarten. Es ist natürlich sehr, sehr leicht, damit reinzukommen, aber trotzdem mit extrem viel Aufwand verbunden, um überhaupt ein Buch zu drucken, den Vertrieb und auch die finanzielle Mittel überhaupt zu haben, wenn es so eine große Auflage ist.
Also das ist schon nicht mehr so simpel wie früher, wo ich einfach gesagt hätte, man muss nur die Anleitung von Amazon durchlesen. Aber tatsächlich so am Anfang, reicht das erstmal. Also ich stehe total hinter Amazon-KDP, weil es sehr simple und sehr kostengünstige Möglichkeiten für den Autor hat. Man muss wenig abgeben an Amazon und bekommt viel. Und auch eine sehr, sehr einfache Möglichkeit, besonders mit dem Algorithmus, denn der ist einfach sehr gerecht. Es ist nicht irgendwas wahllos hervorgehoben, sondern man schwimmt mit allem mit und wenn man es gut macht, kann man sehr, sehr schnell erfolgreich werden.
Mäx: Ja, voll gut, dass es bei dir auf diesem Weg geklappt hat.
Was würdest du sagen, wenn du deine Bücher selber beschreiben müsstest. Die sind ja auch sehr dunkel. Würdest du sagen, das hat auch was mit Feminismus zu tun oder warum schreibst du Dark Romance?
Jane: Ja, also ich schreibe es natürlich erstmal, weil es mir super viel Spaß macht und da ist jetzt keine direkte politische Haltung dahinter. Aber natürlich ist es ein sehr, sehr feministisches Genre. Es ist eigentlich das feministischste Genre aktuell, weil es eben ganz klar von Frauen für Frauen gemacht ist. Dass wirklich überhaupt, absolut gar nicht die Männer in irgendeiner Form erreichen soll. Und selbst die [klassische] feministische Literatur, wo es vielleicht darum geht, was die Rechte der Frauen sind, sollten ja immer auch Männer erreichen. Das heißt, wir haben hier [bei Dark Romance] eine feministische Bubble. Es sind nur Frauen - Frauen schreiben für Frauen und Frauen sollten das lesen.
Es sind die Fantasien von Frauen und wenn Männer das lesen oder auch toll finden, dann sehen sie es meist aus einem ganz anderen Blickwinkel.
Dann gibt es einfach Situationen, wo man sich fragt, warum findest du es erstmal gut? Was findest du daran eigentlich gut? Aber als Frau dürfen wir das gut finden, weil die Frauenrolle dort oft so ein bisschen das Opfer ist. Und wir dürfen das gut finden als Frauen, aber ein Mann sollte das vielleicht nicht gut finden, wenn die Frau in der Opferrolle ist. Deswegen ist es total begrenzt.
Es gibt ja eben Kritiker, darunter natürlich auch einige Männer, die sagen, dass Dark Romance vielleicht Alterbeschränkt (18+) werden sollte, was sagst du dazu?
Jane: Es ist ein schwieriges Thema. Grundsätzlich sind natürlich die Eltern verantwortlich. Egal ob man es dann ab 18 macht oder nicht. Es sind immer die Erziehungsberechtigten, die auch den Zugang ermöglichen können oder eben auch nicht. Und deswegen finde ich es schwierig, sich da so ein bisschen darüber hinweg setzten zu wollen, indem man wirklich aus einem Buch etwas Gefährliches macht - wie zum Beispiel damals die Computer-Spiele. Und das kann ich verstehen, da es dort ja wirklich Gewaltdarstellung gibt und für jedes Kind quasi sehr, sehr leicht zugänglich ist - die müssen da gar nicht mehr lesen können. Wenn du hier zu einer dunklen Szene kommst und ein Buch liest, was dich mitnimmt, musst du ja auch erstmal eine ganze Weile lesen. Du musst dich konzentrieren, das ist ein anderer Zugang. Und deswegen würde ich das nicht auf eine Stufe stellen. Und ich würde auch nicht sagen, dass zum Beispiel Bücher mit FSK 18 gelabelt werden müssten. Weil es natürlich eigentlich FSK 16 ist. Aber ich verstehe auch, dass man sagt, wenn man es FSK 16 macht, dann könnte das einen falschen Eindruck erwecken. Und deswegen ist es ein sehr, sehr schwieriges Thema. Man möchte einerseits dafür sorgen, dass die Leute das nicht lesen, wenn sie nicht bereit für sind. Und deswegen gibt es bei meinen Büchern Trigger Warnungen. Je dunkler das Buch, umso mehr Trigger Warnungen gibt es. Bei Smoke gibt es drei Seiten. Einen Text für die Leser, einen Text in Smokes Worten und dann noch ein Vorwort das sehr düster ist. Da kann mir keiner sagen, dass er nicht weiß, worauf er sich einlässt, wenn er sich eines meiner Bücher mitnimmt, kauft und liest. Und ich denke, dass da eine extrem große Spanne ist, ob das jetzt mit 30 ist oder mit 18. Man reagiert trotzdem unterschiedlich. Je nachdem, wie man selbst damit umgehen kann.
Mäx: Ja, es kommt ja immer auf die eigene Geschichte drauf an, wie man dann auch
Fantasiegeschichten auffasst.
Jane: Genau!
Hast du vielleicht einen kleinen Teaser für deine Fans zu deinen aktuellen Schreibprojekten oder dem Schreibstatus?
Jane: Naja, ein Teaser ist schwierig. Ich merke halt einfach momentan, dass viele Leser es noch sehr, sehr viel dunkler wollen. Und die Very Bad Kings-Reihe ist natürlich so ein bisschen im Dark New Adult gestartet, aber es ist nicht so dunkel wie in meinen anderen Dark Romance Büchern. Ich habe aber extrem gemerkt, dass (von den Lesern) das Verlangen danach da ist, dass ich dunklere Bücher schreibe und dunkle Sachen passieren lasse. Deswegen werde ich versuchen, in einigen Szenen dessen gerecht zu werden. Ich denke, es ist auch in Ordnung nach neun Bänden. Andere sollten da zum Beispiel vorher schon ausgestiegen sein, wenn sie damit nicht zurechtkommen. Aber es gibt ja auch immer die Trigger-Warnung vorneweg. Und dann wird es einfach mal so richtig dunkel.
Mäx: Da freut man sich auf jeden Fall. Danke für das Interview!
SEE THE ENGLISH VERSION HERE:
Our journalist Mäx met the bestselling author Jane S. Wonda at the “Wedding Dreams - Release Party” in Heidelberg's Palais Prinz Carl. In an evening full of elegance, evening gowns, and great readings, we interviewed the bestselling author to discuss the new publishing house PureBelle, her books, the dark romance genre, and the new book Kiss the Right Bride by Daniela Hartig.
Check out the full video on our social media channels.
Mäx: We’re here with Jane S. Wonda, and today we’re talking a bit about your career, publishing, and today’s event.
You introduced the PureBelle publishing house today. How did the idea for the publishing house come about? What makes this one different, and why is it part of the WondaVersum?
Jane: About a year ago, we came up with the idea for Black Edition, a dark romance label for other authors. Naturally, the question arose: what do we do with those who apply but write lighter stories or romance novels? We realized there are many authors looking for a publisher like Black Edition but who focus on lighter, exciting, but not necessarily dark literature. So, we decided we needed another label specifically for those novels.
Another key idea was to publish the works of my late best friend, Daniela Hartig. Today’s release event is for her series because I think it’s a great series and an excellent way to start. Since it would have been challenging to sell her manuscripts to a major publisher — because they might say, “The author doesn’t exist anymore. Who is she? What do we do with this?”— I decided that this was something we needed to handle ourselves. This way, her work could be preserved as her legacy, while also benefiting other authors.
Mäx: That sounds really important. It’s amazing that you did this.
As you mentioned, the book Kiss the Right Bride by your late friend Daniela Hartig is being released today. If you had to describe the book in three words, what would they be?
Jane: Well, as an author, I tend to be very critical. In three words…
Mäx: You can use three sentences if that’s easier!
Jane: It’s hard because it’s incredibly well-written — that’s are three words already! It’s humorous and has everything a great romantic comedy should have.
Mäx: We’re definitely excited about the book! The cover looks fantastic — beautifully designed, just like all the other books.
Speaking of the creative process, what’s your “unseen” essential? Do you start with a picture in your mind, like a character image, or how do you begin?
Jane: That’s a good question. I don’t think it’s possible to define exactly how you start or identify recurring elements. At some point, you’re just immersed in the story, and then you write. Inspiration and development differ for each book, as does the pace. Every project is its own discovery.
Mäx: Is there something that always accompanies you — like something on your desk or a ritual?
Jane: No, but I write 80% of my books on an iPad — that’s definitely “unseen.” People might think you can’t write on an iPad, but it’s actually much easier because I can write anywhere. I write for over 90 hours a week, and it’s much more comfortable than sitting at a desk all the time thinking, “Oh, I’m working now.”
Mäx: That’s really interesting, I wouldn’t have guessed that.
Who’s your favorite dark romance villain? It can be from your books or others.
Jane: From my books, it’s always the most recent one. Right now, it’s Jaxon from the Kings.
From other books, it’s a bit harder because dark romance villains aren’t that common. Even in movies, villains are often just pure evil. Loki is a great example, he’s very cool, but they’ve clearly made him imperfect so he doesn’t become too likable, which I don’t love. Maybe the Beast from Beauty and the Beast would be a classic example of a complex villain.
Mäx: That’s a classic.
Jane: Yes, it’s a wonderful villain.
Do you have any tips for aspiring authors, especially those who want to publish their own work?
Jane: It’s not really a secret, but I always say: just write. Many people get stuck quickly. They might finish their first book and focus entirely on getting it published. But usually, the first book isn’t that strong. Don’t overestimate yourself, just keep writing and treat the process of selling your book as secondary. Writing should be about telling the story for yourself. If others read it, that’s a bonus. Especially when starting out, it’s important to have this mindset; otherwise, you might feel pressured to write for others, and that can stifle your creativity.
Mäx: You initially self-published your books, which isn’t easy. Can you share any experiences or advice on how you became so successful?
Jane: In the beginning, it was all through Amazon. We used print-on-demand for e-books. While this still works today, it’s much harder to stand out due to the increased competition. However, Amazon KDP remains an excellent and cost-effective option for authors. It’s simple, and the algorithm ensures fair visibility. If you do it well, you can become successful quickly.
Mäx: It’s great that it worked out so well for you.
How would you describe your books? They’re very dark. Would you say they have a connection to feminism, or why do you write dark romance?
Jane: I write dark romance because I enjoy it, and there’s no direct political statement behind it. However, it is a very feminist genre, perhaps the most feminist genre right now, because it’s made by women for women. It’s not designed to appeal to men. Even traditional feminist literature aims to include men, but dark romance exists in a feminist bubble: women writing for women. Women can relate to the roles and situations in these stories, even when the female character is portrayed as a victim. It’s something women can appreciate, but it’s not something men should find appealing.
Mäx: Some critics argue that dark romance should have an age restriction (18+). What’s your opinion on this?
Jane: It’s a complicated topic. Ultimately, parents are responsible, regardless of whether the material is labeled 18+ or not. It’s always the guardians who can either allow or restrict access. That’s why I find it difficult to address this by turning a book into something “dangerous,” as was done in the past with video games. I can understand the concern in that case, as video games often feature depictions of violence and are very easily accessible to children—they don’t even need to be able to read.
When it comes to a dark scene in a book, you first need to spend some time reading and focusing on it, which is a completely different kind of engagement. For this reason, I wouldn’t equate books with video games. I also wouldn’t say that books should be labeled as 18+. Most of the content naturally falls into the 16+ category. However, I understand the argument that labeling it as 16+ might create the wrong impression.
That’s why it’s such a difficult topic. On the one hand, you want to ensure that people don’t read these books if they’re not ready for them. That’s why my books include trigger warnings—the darker the book, the more extensive the trigger warnings. For example, Smoke has three pages of them: a note for the readers, a message in Smoke’s own words, and a very dark foreword. No one can claim they didn’t know what they were getting into when they picked up, bought, or read one of my books.
I also think there’s a wide range of how people react to the content, whether they’re 18 or 30. It still depends on how well they can process and handle it individually.
Mäx: It really depends on personal history and how someone perceives stories.
Jane: Exactly.
Do you have a teaser for your fans about your current writing projects?
Jane: Well, a teaser is tricky. I’ve noticed that many readers currently want things to be much, much darker. The Very Bad Kings series started as more of a Dark New Adult series, so it’s not as dark as some of my other dark romance books. However, I’ve noticed a strong demand from readers for me to write darker books with darker events.
That’s why I’m going to try to meet that demand in certain scenes. I think it’s okay after nine volumes — by now, readers who can’t handle it should have opted out. Of course, there are always trigger warnings at the beginning. And this time, it’s going to get really dark.
Mäx: That’s definitely exciting. Thank you for the interview!
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INTERVIEW AND PHOTOS BY
Maxine
I love to capture little moments in busy streets, but for our magazine, I mostly take editorial, portraits and concerts shots. You can sometime find me reviewing concerts or talking about all and everything during a hot chocolate in interviews with our guests.